Unsere Arbeit

In Bosnien setzen wir uns hauptsächlich für Hunderassen ein, die nach der Gesetzgebung als „potenziell gefährlich“ gelten – in Deutschland die sogenannten „Listenhunde”.

Diese Rassen haben auch in Bosnien, einen schlechten Ruf und die Gesetzeslage ist auch dort lange nicht gut. Der Missbrauch durch illegale Hundekämpfe, Misshandlungen und Vernachlässigung bleiben leider viel zu oft ungestraft. Dazu kommt das viele Einheimische große Angst vor dieser Rasse haben und diese sich in Gewalt gegenüber der Hunde ausübt. Deshalb haben wir uns zur Aufgabe gemacht auf die Missstände aufmerksam zu machen, den Vorurteilen entgegenzuwirken, aufklären und den Schutz der Hunde fördern.

Hier seht ihr ein paar Beispiele aus unserer Arbeit …

Alle Kosten, die bei einer Rettung eines Hundes aufkommen, d.h. Impfungen, Chip, Pass, Entwurmung, Kastration, sonstige Behandlungen sowie Verpflegungs- und Unterhaltskosten, werden ausschließlich von Spenden bezahlt. Diese Kosten lassen sich fast nie decken, sodass wir daher auf Spenden und Patenschaften für unsere Hunde angewiesen sind. Nur so ist es uns möglich, die anfallenden Kosten zu stemmen und und auch in Zukunft Hunde aus Notlagen zu retten.

Kastration

Eines der größten Tierschutzprobleme in vielen Ländern ist die unkontrollierte Vermehrung von Straßentieren.

Schon ein einziges Hundepaar kann, inklusive aller Nachkommen, in 10 Jahren ca. 60 Millionen Nachfahren hervorbringen.

Die meisten dieser Tiere landen schutzlos auf der Straße, ohne Aussicht auf ein beschützendes Heim. Sie leiden an Krankheiten, Verletzungen, Hunger oder werden Opfer von Gewalt und Misshandlungen. Viele von ihnen werden von Hundefängern eingefangen und landen in den öffentlichen Tierheimen.

Mit einer Kastrationspatenschaft übernimmst du eine entscheidende Rolle im Kampf gegen das Leid unzähliger Straßenhunde in Bosnien und Serbien. Eine monatliche Kastrationspatenschaft ist bereits ab 10,- Euro möglich. Deine Unterstützung sorgt dafür, dass die Tiere tierärztlich kastriert werden können. Durch deine Kastrationspatenschaft hilfst du uns, das Elend vieler Tierkinder zu unterbinden. Denn nur durch kastrierte Tiere können wir dauerhaft nachhaltigen Tierschutz leisten!

In Sicherheit, aber dennoch nicht glücklich.

In den Pensionen leben die Hunde alleine, zu zweit oder zu dritt in ihren Zwingern. Es gibt 3 Pensionen wo jeweils 1-2 Mitarbeiter:innen arbeiten, die die Pensionen täglich reinigen, die Tiere versorgen und sich mit ihnen beschäftigen. Dadurch, dass die Mitarbeiter:innen und die gelegentlichen Pensionsbesucher sich viel mit den Hunden in den Pensionen beschäftigen, können die Charaktereigenschaften der Hunde relativ gut eingeschätzt werden (wobei natürlich trotzdem zu beachten ist, dass die Situation in der Pension anders als die Situation im neuen Zuhause ist).

Um langfristig etwas im Tierschutz zu bewegen, arbeiten wir mit den vier Säulen des nachhaltigen Tierschutzes: Retten, kastrieren, ein zuhause suchen und aufklären. 

Wir retten vor allem Hunde von der Straße und aus Tötungsstationen. In der Pension angekommen werden die Hunde dann medizinisch versorgt und auf Krankheiten getestet. Sind die gesund werden wie geimpft, kastriert und gechipt (sollte das nicht bereits sein)

Außerdem betreiben wir großflächige Aufklärungs- und Kastrationskampagnen. Damit sich im Tierschutz langfristig etwas ändert, müssen Bevölkerung und politische Akteure über die Notwendigkeit von Tierschutz und Kastration aufgeklärt werden. Aus diesem Grund bieten wir kostenlose Kastrationen für Hunde außerhalb der Pension an.